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Vortrag Wärmepumpen 17.03.2023

Das Energiekonzept des 21. Jahrhunderts: Wärmepumpen in Neu- und Altbau.

Wärmepumpen sind eine effiziente und umweltfreundliche Alternative zu anderen Heizsystemen und können einen wesentlichen Beitrag zur Klimabilanz leisten.

Deshalb lädt sie der Klimaarbeitskreis Lauda-Königshofen herzlich zu einem Vortrag über Wärmepumpen ein. Wir werden über die rechtlichen Rahmenbedingungen (Baurecht, Nachbarschaftsrecht, Genehmigungen, Anmeldung Netzbetreiber) sowie technische Rahmenbedingungen für den wirtschaftlichen Betrieb einer Erdreichwärmepumpe oder Luft/Luft Wärmepumpe sprechen. Zudem werden wir diskutieren, wie sinnvoll Kombilösungen mit Gas oder Stromheizung oder Solarthermie sind und ob eine Kombination Wärmepumpe und Photovoltaik sinnvoll ist. Außerdem werden wir über die Kosten eines Gesamtsystems, den Stromverbrauch, Wartung/Instandhaltung von Wärmepumpen und zusätzliche bauliche Maßnahmen die beim Einbau einer Wärmepumpe berücksichtigt werden sollten sprechen.

Als Refernten konnten wir den Energieberater und Energieeffizienzexperten Dr. rer. nat. Dipl.-Ing. (Univ.) Sebastian Fiedler vom Förderkreis Umweltschutz Unterfranken (FUU) e.V. gewinnen. Der Vortrag findet am 17.03. um 18:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Beckstein, An den Obstwiesen 1, 97922 Lauda-Königshofen, statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Wärmepumpen sind eine effiziente Möglichkeit, um Gebäude zu beheizen und zu kühlen. Sie nutzen erneuerbare Energiequellen wie die Umgebungsluft, das Grundwasser oder die Erdwärme, um Wärme zu erzeugen. Dabei wird durch den Einsatz von Strom die Wärme aus der Umgebung auf ein höheres Temperaturniveau gebracht und in das Gebäude geleitet. Dies ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch kosteneffizient, da der benötigte Strom oft aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen werden kann. Im Vergleich zu herkömmlichen Heizsystemen, die fossile Brennstoffe verbrennen, sind Wärmepumpen umweltfreundlicher und können helfen, den Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten zu reduzieren.

Wärmepumpen können sowohl in Neubauten als auch in Altbauten eingesetzt werden. Bei Neubauten ist es oft einfacher, eine Wärmepumpe zu installieren, da die notwendigen Voraussetzungen von Anfang an berücksichtigt werden können. In vielen Fällen kann die Wärmepumpe in Kombination mit einer Fußbodenheizung betrieben werden, um eine angenehme und gleichmäßige Wärmeverteilung im gesamten Gebäude zu erreichen. Da Neubauten oft gut isoliert sind, kann eine Wärmepumpe besonders effizient betrieben werden und somit sowohl Kosten als auch CO2-Emissionen einsparen.

Aber auch bei Altbausanierungen kann eine Wärmepumpe eine gute Wahl sein. Dabei ist es allerdings wichtig, dass das Gebäude eine ausreichende Wärmedämmung aufweist, um eine hohe Effizienz der Wärmepumpe zu gewährleisten. Bei einer Altbausanierung kann eine Wärmepumpe oft in Kombination mit einer Photovoltaik oder einer Solarthermieanlage eingesetzt werden, um eine effiziente Beheizung des Gebäudes zu erreichen. Bei Altbauten kann die Installation einer Wärmepumpe etwas komplizierter sein, da möglicherweise Änderungen an der Heizungs- und Sanitärinfrastruktur erforderlich sind. Ein professioneller Installateur kann jedoch eine maßgeschneiderte Lösung finden, die den speziellen Anforderungen des Gebäudes entspricht.

Einer der größten Vorteile von Wärmepumpen ist ihre Energieeffizienz. Sie können bis zu viermal mehr Wärme erzeugen, als sie Energie verbrauchen. Dies bedeutet, dass die Betriebskosten im Vergleich zu herkömmlichen Heizsystemen deutlich ausfallen können. In Verbindung mit einer guten Dämmung des Gebäudes kann eine Wärmepumpe dazu beitragen, den Energieverbrauch des Gebäudes erheblich zu reduzieren.

Ein weiterer Vorteil von Wärmepumpen ist ihre Vielseitigkeit. Sie können nicht nur zur Beheizung, sondern auch zur Kühlung des Gebäudes eingesetzt werden. Dies ist besonders im Sommer von Vorteil, wenn die Außentemperaturen hoch sind und eine Abkühlung erforderlich ist.

Insgesamt sind Wärmepumpen eine attraktive Option für die Beheizung und Kühlung von Gebäuden. Sie sind umweltfreundlich, energieeffizient und vielseitig einsetzbar. Ob in einem Neubau oder einem Altbau – eine maßgeschneiderte Wärmepumpenlösung kann dazu beitragen, den Energieverbrauch und die Kosten zu senken und den Komfort im Gebäude zu erhöhen.

2023-02-28

Protokoll Klimaarbeitskreis 28.02.23

TOP 1 Tempo 30:

  • bis zur Märzsitzung sollen alle weiter Unterschriften sammeln
  • Armin geht am 02.03 zu Mott wegen Videobeitrag , um Werbung für Tempo-30-Aktion zu machen

TOP 2 Initiative Lebenswerte Städte

  • Angelika teilt mit, dass die FBL einen Antrag zum Beitritt zur Initiative stellen wird

TOP 3: Wärmepumpenvortrag 17.03

  • Räumlichkeit bei Stadt anfragen-> Angelika
  • Vorankündigung für Zeitung -> Armin schickt Entwurf an Christina; Christina finalisiert diesen und schickt ihn an FN und BlickLokal
  • Christina schickt PM an Alexander; Alexander entwirft Flyer und Plakate-> diese werden an alle Mitglieder des Arbeitskreises verschickt, selbstständig ausgedruckt und verteilt

TOP 4 2. Wärmepumpenvortrag

  • 18.04 als Termin angedacht; Stefan soll bei Vissmann (Vertrieb Würzburg) Termin reservieren, zur Not kann abgesagt werden

TOP 5: Klimavision Mobilität

  • Radwegekonzept soll erarbeitet werden -> im April liegen Ergebnisse des Klimafahrradtests des ADFC vor , im Mai soll mit der Erarbeitung des Konzepts begonnen werden

Ist Lithium eine seltene Erde?

Lithium ist das leichteste Metall, das man auf der Erde finden kann und ein nicht nachwachsender Rohstoff. Allerdings gehört es – ebenso wenig wie Aluminium, Kobalt, Kupfer und Silizium – nicht zu den sogenannten Seltenen Erden, es kommt auf der Erde sogar sehr häufig vor.

Aber was ist mit dem Lithium?

Das ist das Lithium im Vergleich zu all den sonstigen Rohstoffen (siehe Bild im Anhang), die wir im Jahr 2021 der Erdkruste abgetrotzt haben. Ist das nicht putzig?

Ja, mit so was wandle ich immer auf einem schmalen Grat zwischen berechtigter Kritik und Whataboutismus, kurz gesagt: Lithium-Abbau ist in manchen Ländern problematisch und es ist gut, wenn darüber berichtet wird.

Aktuell halten wir nur eben eine riesige mediale Lupe auf einen Mini-Winz-Pups dieser Übersicht (siehe Bild im Anhang) und reden den Menschen ein, Lithium-Ionen-Batterien seien aufgrund der Rohstoffe ein ganz besonders großes Problem aus der Welt des Bergbaus. Sind sie nicht. Bergbau ist selten unproblematisch.

Die Wahrheit ist: Das geförderte Lithium ist ein wiiiinziger Teil der geförderten Metalle, gemessen am Gewicht sind es 0,003% der im Jahr 2021 geförderten Metalle. Gut, Lithium ist ja auch federleicht, Ein Kilo Lithium hat das 15-fache Volumen eines Kilos Eisen. Aber selbst wenn Ihr diesen Faktor berücksichtigt, ist es im Vergleich immer noch extrem wenig, selbst wenn Ihr die riesige Menge Eisen rausrechnet.

Und das sind nur Metalle. Wir Menschen buddeln aber noch viel mehr Nicht-Metalle aus der Erde: Die jährlich geförderten fossilen Brennstoffe machen noch mal die 1,5-fache Masse aller Metalle auf diesem Schaubild aus und die Nicht-Metalle etwa die 4- bis 5-fache (hauptsächlich Sand, Kies, Kalkstein und Ton).

Bergbau ist immer ein Eingriff in die Natur, verbraucht Wasser, kontaminiert die Umgebung mit Schwermetallen und saurem Grubenwasser. Es hat einen Grund, warum Euch niemand eine Ansichtskarte mit Bauxitminen-Motiv schickt (von wegen der Alupfannen): Schön ist das alles nicht. Ja, es wäre seeehr wünschenswert, wenn wir hier weltweit Standards finden würden, mit denen dieser Abbau Umwelt- und menschenverträglich vonstatten geht und so viel wie möglich recycelt wird, damit wir diese Menge langfristig immer weiter reduzieren.

Aber auch die zehnte Reportage, die mit verzerrendem E-Auto-Drall über Kalium- und Lithium-Verdunstungsbecken in Südamerika berichtet, wird daran nichts, aber auch gar nichts ändern. Selbst wenn niemand in Deutschland mehr E-Auto führe, wird Chile dort weiter Kalium und Lithium fördern, weil es in 1000 anderen Produkten drin ist.

Wenn die doch wenigstens Video-Stock-Material von den blöden Becken nehmen würden, anstatt da jedesmal selbst hinzufliegen, dann würden sie wenigstens nicht noch einen Haufen CO2 und Wasserdampf in die oberen Atmosphärenschichten blasen.

Und was fehlt ist eine Doku über den globalen Bergbau, den Klimaimpact und welche Partei hier gute Ideen hätte, die Missstände zu ändern…

Vielleicht nutzt das als Argumentationshilfe falls wieder einer mit Lithium anfängt und das sei doch ein Problem.

Oder Vielleicht nehmt Ihr Ihm dann einfach seinen Laptop weg oder das Handy oder die Smatwatch oder die Microwelle oder seinen SUV, ja, auch der fährt nicht ohne Lithium um Ihm ein Lithiumfreies Leben zu ermöglichen.

all-the-metals-we-mined-infographic-2021

Wasserstoff für Mobilität

Grafiken zum Thema Wasserstoffantrieb in PKW (h2 verkehr, BEV versus H2 Autos). Es geht auch die Direktverbrennung ohne Umweg über die Brennstoffzelle. Trotzdem bleibt die energieintensive Herstellung des Wasserstoffs.

BEV versus H2 Autos
Energieverbrauch-PKW

Kann man also alles machen mit H2, wenn wir mit dem Strom aus Erneuerbaren nicht mehr wissen wohin… aber da sind wir wenn wir gaaanz viel Glück haben in 20 Jahren.

Bevor aber Wasserstoff für Mobilität verwenden, gibt es dringendere Anwendungen (siehe Grafik Einsatzbereiche sauberen Wasserstoffs).

Einsatzbereiche_sauberen_Wasserstoff

Tempo 30 Einwohnerantrag

Das Bundesumweltamt empfiehlt Tempo 30 als innerörtliche Regelgeschwindigkeit
https://www.umweltbundesamt.de/themen/uba-empfiehlt-tempo-30-als-inneroertliche

Hier gibt es die Dateien zum Einwohnerantrag Tempo30 in Lauda-Königshofen

2023-01-24

Protokoll Treffen Klimaarbeitskreis am 24.01.2023 in der Weinlese Gerlachsheim

Teilnehmer/innen: Sylvia Hellmuth-Hambrecht, Armin Hambrecht, Stefan Heidrich, Anita Spinner, Angelika Tolle-Rennebarth, Regina Weis, Dieter Moll, Walter Egenberger, Christina Sack, Leo Haaf, Martina Appel

TOP 1: Einwohnerantrag Tempo-30

Beschluss: bis zur nächsten Sitzung des Klimarbeitskreises sammelt jeder/jede eigenverantwortlich möglichst viele Unterschriften für den Einwohnerantrag (Unterlagen hierfür siehe Mail von Armin vom 15.01).

  • Flyer druckt sich jede/r bei Bedarf selbst aus, ebenso die Liste
  • Voraussetzungen für eine gültige Unterschrift sind: Mindestalter 16 Jahre, Einwohner/in von Lauda-Kgh, wohnhaft in Lauda-Kgh seit mind. 3 Monaten

TOP 2 EW Beitritt der Stadt zur Initiative „Lebenswerte Städte“

  • bis zur nächsten Sitzung des Klimaarbeitskreises entscheidet die Freie Bürgerliste, ob sie einen Antrag dazu in den Gemeinderat einbringt; geschieht dies nicht, tun wir das selbst

TOP 3: Klimavision

Beschluss: wir nehmen uns einzelne Themenbereiche der Klimavision noch einmal gesondert vor. In der nächsten Sitzung beginnen wir mit dem Thema Mobilität. Es wäre optimal, wenn alle sich bis dahin den Abschnitt in der Klimavision zu diesem Thema (siehe Mail von Armin vom 15.01) und das Mobilitätskonzept des Landes Bawü (Mail von Armin vom 24.01) durchlesen.

TOP 4) Repair-Café

Dieter berichtet, dass BM mit Frau Podlech vom Mehrgenerationenhaus sich das Repair-Café in Wertheim anschauen will

Leo berichtet, dass es in Tbb auch ein Repair-Café geben soll, dort überlege man, ob die Caritas/Diakonie mit einsteigen kann.

TOP 5) Vortrag Wärmepumpe

  • Regina fragt in Würzburg an
  • Stefan schreibt große Wärmepumpenhersteller an

TOP 6) Sonstiges

nächstes Treffen ist am 28.02 um 19.30 Uhr in der Weinlese