Alle Beiträge von Stefan Heidrich

Infoabend zu Gebäudeenergiegesetz und Wärmepumpen in Gerlachsheim

Großes Interesse fand der Informationsabend zum Thema Gebäudeenergiegesetz (GEG) und Wärmepumpen, zu dem der Klimaarbeitskreis Lauda-Königshofen am 06. Februar 2026 ins Josefshaus nach Gerlachsheim eingeladen hatte. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über aktuelle gesetzliche Vorgaben und praktische Erfahrungen zu informieren.

Durch den Abend führte Dipl.-Ing. Armin Hambrecht vom Klimaarbeitskreis Lauda-Königshofen, der die Gäste begrüßte und die einzelnen Programmpunkte moderierte. In seinem Fachvortrag erläuterte Martin Krupp, Geschäftsführer der Energieagentur Main-Tauber-Kreis, die Hintergründe und Ziele des Gebäudeenergiegesetzes sowie dessen konkrete Auswirkungen auf Neubau und Bestandsgebäude. Dabei ging er insbesondere auf die Rolle der Wärmepumpe als zukunftsfähige Heiztechnologie ein und stellte verschiedene Einsatzmöglichkeiten sowie Rahmenbedingungen verständlich dar.

Einen besonderen Schwerpunkt bildete der anschließende Praxisbericht mehrerer Wärmepumpenbetreiber. Angelika Tolle, Rennebarth und Dietrich Grebbin schilderten ihre persönlichen Erfahrungen aus Planung, Installation und Betrieb ihrer Anlagen. Offen und praxisnah berichteten sie über Entscheidungsprozesse, technische Herausforderungen, Kostenaspekte und den Alltag mit Wärmepumpen. Die Erfahrungsberichte machten deutlich, dass Wärmepumpen bei guter Planung zuverlässig funktionieren und langfristig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten können.

Auch Moderator Armin Hambrecht brachte eigene Erfahrungen ein und berichtete von dem Einsatz von Wärmepumpen in drei unterschiedlichen Gebäuden. Seine Einblicke ergänzten die Praxisberichte und zeigten anschaulich, wie unterschiedlich die Rahmenbedingungen und Lösungen in der Praxis sein können.

Im Anschluss an die Vorträge nutzten viele Teilnehmende die Gelegenheit, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Abgerundet wurde der Abend durch das Angebot der Wärmepumpenbetreiber Termine für Besichtigungen zu vereinbaren. So können sich die Interessierten vor Ort ein Bild von Technik und Umsetzung machen.

Der Klimaarbeitskreis Lauda-Königshofen zeigte sich mit der Resonanz sehr zufrieden. Der Infoabend habe deutlich gemacht, wie wichtig sachliche Information und praktische Beispiele für eine fundierte Meinungsbildung rund um das Gebäudeenergiegesetz und moderne Heizsysteme sind. Der Vortrag von Martin Krupp steht auf der Homepage des Klimaarbeitskreises zum download bereit:

Zeit- und Energieersparnis durch meal prep

Kochworkshop des Klimaarbeitskreises Lauda-Königshofen

Kochworkshop meal prep

Auf Initiative des Klimaarbeitskreises Lauda-Königshofen ein zweiter Kochworkshop rund um das Thema klimafreundliches Kochen statt. In der Lehrküche des Kreislandwirtschaftsamtes brachte die Referentin Dagmar Heckmann den Teilnehmerinnen den Küchentrend Meal prep näher. Darunter versteht man ein gezieltes Vorkochen und Portionieren von ganzen Gerichten. So können Berufstätige, auch zur Mitnahme, eine vollwertige Mahlzeit genießen. Verschiedene Grundnahrungsmittel wie Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchte können in größeren Mengen vorgekocht und dann mit frischen Zutaten zu unterschiedlichen Mahlzeiten weiterverarbeitet werden.

Die Kursteilnehmerinnen kreierten zum Beispiel aus vorgekochten Kichererbsen ein Curry, einen Salat mit Rosenkohl und einen orientalischen Kichererbseneintopf. Aus gekochtem Grünkern wurde ein Grünkern-Kartoffel-Hackfleisch Auflauf, ein winterlicher Grünkernsalat, ein Chili sin Carne, ein Grünkernaufstrich und ein süßer Grünkern-Quark zubereitet.

Diese Art der Zubereitung bringt neben dem Erhalt von Frische und Qualität erhebliche Zeit- und Energieersparnis. Weiter positiv auf die Klimabilanz wirkt sich die Verwendung von Lebensmittel regionaler Herkunft aus.

Die Veranstaltung fand mit einem leckeren Essen ihren Ausklang.

Wärmepumpenvortrag 06.02.2026

Waermepumpenvortrag 06.02.2026

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) wirft viele Fragen auf – besonders im Zusammenhang mit dem Einsatz von Wärmepumpen und möglicher Förderungen. In einem kompakten Vortragsabend des Klimaarbeitskreises Lauda-Königshofen informiert der Geschäftsführer der Energieagentur Main-Tauber-Kreis über die aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen und technische Grundlagen. Ergänzend berichten drei Wärmepumpenbetreiber aus der Praxis über ihre Erfahrungen. Den Abschluss bildet die Besichtigung der drei Objekte, bei der Technik und Umsetzung vor Ort erlebt werden können.

Protokoll / Pressebericht 2025-09-23

Zu seiner monatlichen Arbeitssitzung trafen sich die Mitglieder des Klimaarbeitskreises Lauda-Königshofen in Gerlachsheim in der Weinlese.

Neben der Nachbesprechung des Besuches bei Agrarbiotope Taubertal in Niklashausen standen an diesem Abend überwiegend die Planung künftiger Veranstaltungen auf der Tagesordnung. Ein bereits feststehender Termin ist der Meal Prep Kochworkshop am Samstag, 17.01.2026 beim Landwirtschaftsamt in Bad Mergentheim. Details werden noch zeitnah veröffentlicht. Weitere geplante Infoveranstaltungen zum Thema Wärmepumpe, PV-Anlagen und Speicher sowie die Besichtigung des neuen 70 MW Solarparks in Darstadt bei Ochsenfurt stehen auf der Agenda. Verschiedene Mitglieder des Arbeitskreises werden auch ein Agroforst-Projekt in Rüsselhausen bei Markelsheim am Freitag, 03.10.2025 besuchen. Hier entsteht auf 19 ha das größte Agroforst-Projekt Baden-Württembergs. Der Landwirt Gerd Bayer wird bei einem öffentlichen Vortrag im Rahmen der „Klima.Länd.Tage“ aufzeigen, was Agroforst genau bedeutet, welche Zusammenhänge es mit Hochwasserschutz hat und wie er das umzusetzen gedenkt. Treffpunkt ist am 03.10.2025 um 14.00 Uhr direkt am Martinshof, Rüsselhausen Nr. 6.

Besichtigung Agrarbiotope Taubertal in Niklashausen

Klimaarbeitskreis Lauda-Königshofen besichtigt Agrarbiotope Taubertal in Niklashausen

Im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe hat der Klimaarbeitskreis Lauda-Königshofen (KlimaAK) zur Besichtigung mit Führung der Agrarbiotope Taubertal in Niklashausen eingeladen. Rund 20 Personen sind der Einladung gefolgt, und haben in den gut 2 ½ Stunden bei der sehr kompetenten und informativen Führung durch Hanna und Marcel von diesem Permakultur-Hof eine Menge an Informationen zum Bereich klimaschonender Landwirtschaft und Gartenbau mit nach Hause nehmen können. Die beiden genannten sowie 3 Minijobber sind ein Team mit verschiedenen Hintergründen, die sich für den Aufbau und das Voranbringen einer Agrarwende im Rahmen eines sogenannten Permakultur-Hofes einsetzen.

Agrarbiotope Besichtigung 190925

Permakultur bedeutet nach Aussagen von Marcel, eine Dauerkultur, bei der die natürlichen Kreisläufe in der Natur zum Vorbild genommen werden. D.h. ideale Bedingungen für Mensch, Planzen und Tiere. Der Hof sei seit 2021 auch ein Schau- und Versuchshof, so Marcel weiter.

Und damit wäre man auch beim Klimaschutz, so Hanna weiter. Diese nachhaltige Form der Landwirtschaft, aber auch im Gartenbau, sei ein zentraler Hebel im Klimaschutz. Emissionen werden gesenkt, es werde aktiv CO² aus der Atmosphäre gebunden, und vor allem auch die Widerstandsfähigkeit der Landwirtschaft gegenüber dem Klimawandel gestärkt. Der Betrieb werde in Form einer gGmbH (gemeinnützige GmbH) geführt. Dies bedeutet, dass Gewinne (nach der Entnahme der Personalkosten) gemeinnützig verteilt werden müssen. Den Anwesenden wurde beim Gang über einen Teil des Geländes anschaulich vor Augen geführt, was diese Art der Bewirtschaftung bedeutet. Durch die Bepflanzung von diversen Gehölzen zwischen den Beeten erziele man verschiedene Effekte. Zum einen werde der Wind gebremst, und durch die zusätzliche Bodenbegrünung Lebensraum für Tiere und sogenannte Nützlinge geschaffen. Es erfolge eine flache Bodenbearbeitung, um eine gute Humusstruktur zu erhalten. Iris Boxler vom KlimaAK fragte nach der Art des Humus. Es werde selbst erzeugter Humus sowie solcher aus reinem Grünschnitt verwendet, die Antwort von Hanna. Trotz der großen Hitze an diesem Spätsommernachmittag gab es eine Menge von weiteren Fragen zu Düngung, Schädlingsbekämpfung und Anbaumethoden durch die Teilnehmer, die von den beiden Hofbewirtschaftern ausführlich beantwortet werden konnten. Dieter Moll fragte nach, warum sie keinem der bekannten Bio-Anbauverbänden angehören. Das Bio-Siegel zu bekommen, sei sehr aufwändig und teuer. Man setze darauf, dass die Kunden sie kennen und ihnen vertrauen. So konnten sich die Anwesenden im dazugehörigen Hof-Laden umsehen, und sich ein Bild über das reichhaltige Angebot machen. Neben diesem Hof-Laden könne man auch ein Abo einer Gemüsekiste buchen, und somit 2 wöchentlich an verschieden Abholstellen immer mit frischem Gemüse versorgt werden. Im zweiten Teil der Besichtigung führten die beiden die Teilnehmer auf steilem Weg an der Beghardenhöhle vorbei auf ihre Flächen an den Hängen, die früher jahrhundertelang als Weinberge genutzt wurden. Neben Streuobst, ihrer jetzt anfänglich noch kleinen Schafherde und einer tollen Aussicht auf Niklashausen und das Taubertal, führte Marcel u.a. sehr kompetent durch das Thema Bestäuber. Zwischen Regina Weis vom KlimaAK und ihm entwickelte sich eine interessante Diskussion zum Thema Wildbienen und den klassischen Honigbienen. Ein interessantes Detail. Von den rund 560 bekannten Wildbienenarten nutzten nur 75% die von den Menschen sogenannten Wildbienenhotels. Der Rest suche sich, oder grabe sich Höhlen in Böden und sonstigem Holz. Nachdem sich zum Ende der Besichtigung einige Teilnehmer noch mit Produkten aus dem Hofladen eindeckten, bedankte sich Christina Sack vom KlimaAK für die hochinteressante Führung und wünschte den beiden weiter viel Freude und Erfolg bei der Weiterentwicklung des Hofes.

Photo: Interessante und lehrreiche Einblicke erhielten die Teilnehmer des Klimaarbeitskreises Lauda-Königshofen bei der Führung durch die Agrarbiotope Taubertal in Niklashausen.

Besichtigung Agrarbiotope Taubertal

Am Freitag, 19. September lädt der Klimaarbeitskreis Lauda-Königshofen alle Interessierten zu einer Besichtigung der Agrarbiotope Taubertal ein. Auf dem Hof in Niklashausen (Wertheimer Straße 4) wird auf ca. 12ha nach permakulturellen Prinzipien gewirtschaftet. Die zweistündige Führung startet um 15 Uhr auf dem Hof mit seinen Schafen, Hühnern, dem Agroforstsystem, dem Intensivgemüsebereich, der Baumschule und den Trüffelplantagen. Anschließend wird der Streuobstwiesenbereich in den alten Weinhängen besichtigt, bei dem der Schwerpunkt auf Wildbestäubern und wildlebenden Honigbienen liegt. Wer an der kostenfreien Besichtigung teilnehmen möchte, kann sich bei Christina Sack, christinasack@web.de, Telefon: 09343/7089392 anmelden. Bei Bedarf kann auch eine Mitfahrgelegenheit organisiert werden.

Protokoll / Pressebericht 2025-08-19

Radfahrer- und Fußgängerfreundlichkeit in Lauda-Königshofen nach wie vor Thema des Klimaarbeitskreises

Vorschau auf diverse Veranstaltungen

In dem mit 10 Personen gut besuchten Treffen der Mitarbeiter des Klimaarbeitskreises Lauda-Königshofen in der Weinlese in Gerlachsheim stand anfangs erneut das Thema Radfahrer- und Fußgängerfreundlichkeit in der Stadt auf der Tagesordnung.

Unter Federführung von Stefan Heidrich erarbeitete ein kleiner Kreis in den vergangenen Monaten eine Bestandsaufnahme der Ist-Situation im gesamten Stadtgebiet mit Benennung der Gefahrenstellen.

Aus der Diskussion kristallisierten sich gewisse Prioritäten heraus, wie z.B. die Querung der Bahnhofstrasse auf Höhe der Marienkirche zum Tauber-Center, die gesamte unbefriedigende Situation in der Tauberstraße im Bereich des Tauber-Centers, der nach wie vor seit Eröffnung der neuen Bahnhaltestelle (früher Bahnhof) nicht angepasste Zebrastreifen über die Bahnhofstrasse, um einmal einige zu nennen. Aber auch in den anderen Stadtteilen gäbe es einiges an Änderungs- oder Anpassungsbedarf, so Regina Weis.

So sei zum Beispiel in Gerlachsheim die Tempolimit-Situation am Kindergarten auf Höhe der Würzburger Straße nicht nachvollziehbar, da schon vor dem Kindergarten das Limit wieder von 30 auf 50 freigegeben werde. Auch die Querung der B290 am Bahnübergang vom Radweg Richtung Grünsfeld sei völlig unbefriedigend, ergänzte Dieter Moll.

Iris Boxler monierte die nicht vorhandene Tempo 30-Reduzierung in der Oberbalbacher Straße im Schulbereich. Auch die Überquerung der B290 von der unteren in die obere Mühlstraße am Ortsausgang Richtung Edelfingen sei völlig unzulänglich geregelt, und eine große Gefahrenstelle.

In Königshofen sei es unbedingt nötig, für Fußgänger trotz der neuen Tempo 30 Regelung mehr sichere Übergänge für Fußgänger zu schaffen, so die einhellige Meinung der Anwesenden.

Ein leidiges Ärgernis sei auch für viele Anleger und Bewohner darüber hinaus die zunehmende Lärmbelästigung durch laute, getunte Fahrzeuge, die meist mit hoher Geschwindigkeit und entsprechendem Lärmpegel des Nachts durch die Stadt rasen. Hier wünsche man sich mehr Kontrollen, so Stefan Heidrich und Iris Boxler.

Stadträtin Angelika Tolle-Rennebarth sprach am Ende dieser Diskussion noch das Thema Schulweg zum Schulzentrum in der Becksteiner Straße an. Nachdem bei der vergangenen umfangreichen Sanierung die Prioritäten leider überwiegend wieder nur auf den Autoverkehr gelegt wurden (eine sichere Radverbindung dorthin wurde leider nicht verwirklicht), gab sie ihrer Hoffnung Ausdruck, dass jetzt kurzfristig bei der Sofienstraße (gegenüber Oberes Tor) ein Lückenschluss erfolgt, und somit der Radverkehr darüber und weiter über den früheren Apfelweg und Heinrich-Mohr-Straße sicher zum Schulzentrum geführt werden kann.

Diese und noch viele andere Gefahrenpunkte oder Verbesserungsansätze standen auch im Mittelpunkt eines Gesprächs mit Vertretern der Stadtratsfraktionen vor einigen Wochen, und es sei positiv anzuerkennen, dass jetzt in diesen Tagen ein Gespräch im Rathaus mit dem Bürgermeister zu diesen Themen stattfindet.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt waren die zum Jahresende bzw. Jahresanfang geplanten Veranstaltungen des Klimaarbeitskreises, die offen sind für die gesamte Bevölkerung.

Am Freitag, 19.09.2025, treffe man sich um 15.00 Uhr zur Abfahrt zu einer Besichtigung der Agrar-Biotope Taubertal in Niklashausen. Näheres erfolgt über die Presse in Kürze.

Vorkochen ist in in, spart Energie, Geld und Zeit, und ist unter der Bezeichnung „Meal prep“ mehr oder weniger bekannt. Hier biete der Klima AK ein zweites Kochevent an. Statt findet dieses am Samstag, 17.01.2026, um 10.00 Uhr in der Lehrküche des Landwirtschaftsamtes in Bad Mergentheim. Auch hierzu erfolgt noch eine separate Info.

Weiter in Planung sind eine Besichtigung eines Nahwärmekonzepts in Bundorf im Landkreis Haßberge, die Besichtigung eines Beweidungsprojekt auf einem ehemaligen Militärübungsplatz bei Koblenz, weitere separate Vorträge zu den Themen Wärmepumpe, E-Mobilität sowie PV-Anlagen und Speicher. Eine rechtzeitige Info über die Medien erfolgt auch hier noch.

Zum Ende der Veranstaltung machten die Anwesenden ihrer Verärgerung über das Vorgehen der Wirtschaftsministerin Reiche Luft. So habe sie gleich zu Beginn ihrer Amtszeit verschiedene Äußerungen getätigt, die den in Deutschland breit akzeptierten Ausbau der Erneuerbaren Energien und damit die Klimaschutz massiv gefährden, zitierte Dieter Moll den ehemaligen MdB Josef Fell, der zu den Mitbegründern des Erneuerbaren Energiengesetzes (EEG) zählte.

Es sei zu hoffen, dass verantwortungsbewusste Mitglieder der Regierungsfraktionen hier einschreiten, und dem Vorgehen der Ministerin gegen die große gesellschaftliche Akzeptanz der Energiewende einen Riegel vorschieben, so Armin Hambrecht am Ende.

Die nächste Sitzung des Klima-AK findet am Dienstag, 23.09.2025, um 19.00 Uhr in der Weinlese in Gerlachsheim statt. Jede Mitbürgerin oder Mitbürger, die Interesse an diesen umfangreichen Themen haben, und sich einbringen möchten, sind willkommen.

Vortrag und Besichtigung zum Thema Wärmepumpen in Gerlachsheim

Großes Interesse an Zukunftstechnologien: Vortrag und Besichtigung zum Thema Wärmepumpen in Gerlachsheim

Am 22. Januar 2025 fanden sich rund 30 Interessierte im gemütlichen Ambiente des Cafés WeinLese in Gerlachsheim ein, um an der Veranstaltung „Wärmepumpe, Pufferspeicher, Photovoltaik und Co.“ teilzunehmen. Die vom Klimaarbeitskreis Lauda-Königshofen organisierte Veranstaltung bot spannende Einblicke in moderne Energietechnologien und regte zum Austausch zwischen Experten und Teilnehmenden an.

Den Abend eröffnete Armin Hambrecht vom Klimaarbeitskreis mit einem fundierten Vortrag über die Technik von Wärmepumpen, bestehende Vorurteile sowie die vielfältigen Fördermöglichkeiten, die den Einbau einer solchen Anlage finanziell attraktiv machen. „Viele denken immer noch, dass Wärmepumpen nur in Neubauten sinnvoll sind oder zu hohe Stromkosten verursachen. Das stimmt so nicht“, betonte Hambrecht und erklärte: „Mit den aktuellen staatlichen Förderprogrammen können bis zu 70 Prozent der Kosten für die Anschaffung und Installation gedeckt werden. Und auch für Bestandsgebäude gibt es sehr effiziente Lösungen.“ Besonders hervorgehoben wurden die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) über die KfW und die Ergänzenden Programme der Bafa sowie Kreditprogramme die über die Hausbanken zu beantragen sind.

Nach dem Vortrag wurden die Erfahrungen der Praxis in den Mittelpunkt gerückt. Angelika Tolle-Rennebarth, Dietrich Grebbin und Andreas Schäffner, die alle bereits Wärmepumpen in ihren Gebäuden nutzen, standen in einem moderierten Gespräch den Fragen des Publikums Rede und Antwort. „Am Anfang war ich skeptisch, ob die Wärmepumpe unser 70ger Jahre Haus ausreichend beheizen kann“, erzählte Dietrich Grebbin. „Aber ich wurde positiv überrascht. Die Technik funktioniert einwandfrei, und die Einsparungen bei den Heizkosten sind signifikant.“ Auch Andreas Schäffner betonte die Vorzüge der Wärmepumpe: „Wir haben sie mit einer Photovoltaikanlage kombiniert, was uns unabhängiger von steigenden Energiepreisen macht.“ Angelika Tolle-Rennebarth berichtete detailiert zu ihren positiven Erfahrungen mit den Förderprogrammen. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, um zahlreiche Fragen zu stellen und von den Erfahrungen der Betreiber zu profitieren.

Zum Abschluss des Abends standen zwei Besichtigungen von Gebäuden auf dem Programm, die bereits mit Wärmepumpen ausgestattet sind. Die Besucher konnten die Technik vor Ort in Augenschein nehmen und sich ein Bild von der Installation in Bestandsgebäuden machen. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie geräuscharm und platzsparend die Anlagen arbeiten“, meinte ein Teilnehmer.

Armin Hambrecht bedankte sich zum Abschluss bei allen, die zum Gelingen des Abends beigetragen hatten und freute sich über das große Interesse der Anwesenden. Aufgrund der hohen Nachfrage wird die Veranstaltung am 12. Februar 2025 erneut durchgeführt. Interessierte können sich bereits jetzt unter kontakt@klimaarbeitskreis-lk.de anmelden.

Wärmepumpen Workshop

Lauda-Königshofen. Der Klimaarbeitskreis Lauda-Königshofen lädt am 22. Januar zu einem Workshop ins Café WeinLese in Gerlachsheim ein. Unter dem Titel „Wärmepumpe, Pufferspeicher, Photovoltaik und Co.“ dreht sich an diesem Abend alles um moderne und nachhaltige Energietechnologien. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr  und dauert rund zwei Stunden. Im ersten Teil gibt es einen Vortrag mit anschließender Diskussion, bei dem erfahrene Wärmepumpenbetreiber aus der Praxis berichten und Fragen der Teilnehmenden beantworten. Im zweiten Teil steht die Besichtigung einer bestehenden Anlage in einem Bestandsgebäude auf dem Programm. So erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, theoretische Inhalte direkt in der Praxis zu erleben und wertvolle Einblicke zu gewinnen. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für erneuerbare Energien interessieren oder den Umstieg auf nachhaltige Technologien planen. Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch wird um eine Anmeldung unter kontakt@klimaarbeitskreis-lk.de gebeten, da die Plätze begrenzt sind.